Starkes Pitching von Lucas Dickman bringt Regensburg Shutout

05. June 2015
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28.11.2022
08:06

Lucas Dickman zeigte am Freitag eine herausragende Leistung mit zehn Strikeouts in acht Innings (Foto: Walter Keller, www.catchthefever.de)

Lucas Dickman zeigte am Freitag eine herausragende Leistung mit zehn Strikeouts in acht Innings (Foto: Walter Keller, www.catchthefever.de)

Starkes Pitching des Duos Lucas Dickman und Wolfgang Reitter hat den Buchbinder Legionären Regensburg am Freitagabend einen 4:0-Shutout gegen die Mannheim Tornados beschert. Es war der 16. Saisonsieg für die Oberpfälzer, die damit Rang eins im Süden der 1. Baseball-Bundesliga weiter festigen. Die Tornados bleiben auf dem siebten Platz. Spiel zwei der Serie findet am Samstag um 14 Uhr statt. Wer es nicht ins Stadion schafft, kann die Begegnung bei Sportdeutschland.TV im Livestream verfolgen.

Hinter der Freitagabendpartie stand am Nachmittag noch ein Fragezeichen. In der Nähe der Armin-Wolf-Arena wurde bei Bauarbeiten ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Sprengmittelräumdienst musste anrücken und die Bombe entschärfen. Erst um 16:30 Uhr gab es Entwarnung.

Als die Partie dann begann, gingen die Buchbinder Legionäre direkt im zweiten Durchgang mit 2:0 in Führung. Ein Error von Catcher Juan Martin ermöglichte es Marcel Jimenez den ersten Run zu erlaufen. Wenig später verdoppelte Johannes Jung nach einem RBI-Single von Matt Vance den Vorsprung. Ein Bases-Loaded-Walk von Enzo Muschik im sechsten sowie ein RBI-Double von Pascal Amon im achten Inning stellten den Endstand her.

Mannheim hingegen schaffte es im gesamten Spielverlauf nicht auf die Anzeigetafel. Zwar brachten sie einige Akteure durch Hits und Walks ins Spiel, mit Ausnahme von Christian Schuler im achten Inning schaffte es aber keiner weiter als bis an die zweite Base. Denn Dickman und Reitter hatten die Begegnung jederzeit im Griff.

Dickman erlaubte in acht Innings nur drei Hits und vier Walks. Zehn Batter schickte er per Strikeout in den Dugout zurück. 78 seiner 124 Pitches waren Strikes. Reitter machte im neunten Durchgang den Shutout perfekt und ließ nur noch ein weiteres Single zu.

Cedric Desmedt kassierte die Niederlage. Der Belgier war in zwei Innings für zwei Hits, zwei Runs und vier Walks verantwortlich. Schuler übernahm im dritten Durchgang und überzeugte mit einer soliden Leistung als Reliever und zwei Hits in zwei At-Bats in der Offensive. In den verbleibenden sechs Innings musste er fünf Hits, zwei Runs und drei Base on Balls hinnehmen.

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren