Tornados retten sich beim Offensivspektakel

01. September 2013
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19.08.2022
05:32

In einem wahren Schlagfestival haben sich die Mannheim Tornados mit 17:14 im entscheidenden Spiel der Best-of-Five-Serie bei den Bad Homburg Hornets durchgesetzt. Beide Teams erzielten nicht nur 31 Runs, sondern sammelten auch die gleiche Anzahl an Hits. Die Hornets treffen nun auf die Tübingen Hawks, die bereits gestern in der K.O.-Runde gegen die Stuttgart Reds unterlagen.

Die Tornados kamen gleich zu Beginn gut ins Spiel und erzielten neun Runs in den ersten drei Innings gegen Hornets-Starter Kevin Wagner. Weniger Probleme hatte Gäste-Pitcher Anton Helmig zur gleichen Zeit. Lediglich vier Hornets schafften es gegen den jungen Mannheimer über die Homeplate. Im fünften Inning schien die Entscheidung zu Gunsten der Mannheimer gefallen. Sechs Runs, drei davon durch einen Homerun von Jan-Niclas Stöcklin, brachten die Gäste mit 15:4 in Führung. Die Hornets konnten jedoch postwendend verkürzen. Ein 2-RBI-Double von Max Doll und ein 3-RBI-Double von Kyle Waddell waren die Highlights im 7-Run-Inning der Gastgeber, welches auch das Ende von Helmigs Arbeitstag markierte.

Die Führung gaben die Mannheimer, bei denen Michael Durham mit einem weiteren Homerun, sowie vier Runs und fünf RBI überzeugte, nicht mehr ab. Alexander Janotta war der fleissigste Hit-Sammler mit vier erfolgreichen Schlagversuchen. Ebenfalls auf vier Hits kam Waddell bei den Hornets. Brenzlig wurde es noch einmal im letzten Durchgang, als die Bad Homburger den potentiellen Ausgleich mit zwei Läufern auf Base bei einem Aus an den Schlag brachten. Tornados-Reliever Christian Schuler unterstrich aber seine starke Leistung über die letzten drei Innings und unterband den Comebackversuch der Hornets mit zwei Strikeouts in Folge.

Veröffentlicht in: Report
Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren