5 Fragen zum Saisonstart: Troy Williams (Stuttgart Reds)

31. March 2015
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Troy Williams und die Stuttgart Reds wollen mehr auf den Nachwuchs setzen (Foto: Drobny, I.)

Troy Williams und die Stuttgart Reds wollen mehr auf den Nachwuchs setzen (Foto: Drobny, I.)

Die Stuttgart Reds waren im letzten Jahr das Überraschungsteam schlechthin in der 1. Baseball-Bundesliga. In der erste dritten Saison im Oberhaus schafften sie es als Dritter im Süden in die Play-offs und konnten dort gegen die favorisierten Bonn Capitals das Viertelfinale überstehen. Erst im Halbfinale war Endstation. Nun soll auch der eigene Nachwuchs mehr eingebunden werden. Headcoach Troy Williams führt unseren Countdown hin zum Saisonstart am Osterwochenende fort.

Was ist euer Ziel und was erwartet ihr euch von der Saison?

Troy Williams: Die Saison 2014 war ein enormer Erfolg für die Reds und es wird sehr hart, diesen zu verbessern oder gar zu wiederholen. Die Mannschaft schaffte es immer wieder auch enge Spiele in einer sehr schweren Bundesliga zu gewinnen. Die Liga ist mittlerweile so stark, dass jeder Sieg schwierig zu holen ist. Natürlich wollen wir in der 1. Baseball-Bundesliga bleiben und wollen in jedem Spiel konkurrenzfähig sein.

Wie habt ihr euer Team in der Offseason verändert?

Troy Williams: Der Verein möchte mehr auf junge deutsche Spieler setzen und wir werden daher einen gewissen Neuaufbau machen. Wir haben einige erfahrene Schlüsselspieler, die zurückkehren und die die Mannschaft anführen sollen. Die jungen Spieler müssen hart arbeiten und gut trainieren.

Welche Herausforderung gilt es für euer Team zu meistern?

Troy Williams: Unsere jungen Spieler sind begeistert, dass sie die Gelegenheit bekommen in der 1. Baseball-Bundesliga spielen zu dürfen. Sie müssen weiter an den Grundlagen arbeiten, um ihr Spiel zu verbessern. Insgesamt ist es unsere Aufgabe intelligenten Baseball zu spielen.

Wer sind die Favoriten auf die Play-offs im Norden/Süden?

Troy Williams: Auch wenn ich nicht so tief im Norden drin bin, werden es wohl die gleichen vier Teams werden, die auch im letzten Jahr die Play-offs erreichten. Das sind starke Vereine und es ist für die anderen schwer, sie von den ersten vier Plätzen zu verdrängen.

Der Süden hingegen ist etwas mehr offen. Heidenheim und Regensburg sind sicherlich schwer von den Play-offs abzuhalten. Haar, Mainz und Mannheim werden ebenfalls um die Play-off-Plätze kämpfen. Am Ende wird wohl das letzte Wochenende entscheiden. Bad Homburg und Tübingen sind sicherlich ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Wer hat neben euch die größten Chancen auf den Meistertitel?

Troy Williams: Das Finale wäre ein Traum für uns, egal gegen welches Team!

Bisher im Gespräch:
Mike Otto (Tübingen Hawks)
Georg Apfelbaum (Cologne Cardinals)
Martin Matlacki (Bad Homburg Hornets)
Rene Herlitzius (Dortmund Wanderers)
Alex Szalay (Mannheim Tornados)
David Wohlgemuth (Hannover Regents)
Ulli Wermuth (Mainz Athletics)
Jens Hawlitzky (Hamburg Stealers)
Michael Stephan (München-Haar Disciples)
Bradley Roper-Hubbert (Bonn Capitals)
Stefan Fechtig (Untouchables Paderborn)

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren