Athletics behalten die Oberhand in Mannheim

20. April 2013
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03.10.2022
17:52

Eines der ältesten Duelle in der Südgruppe der Baseball-Bundesliga, nämlich der Klassiker zwischen Mannheim und Mainz, sah im ersten Spiel des Nachmittags einen 7:3-Sieg der Gäste aus Rheinhessen. Die Mannschaft von Ulli Wermuth zeigte dabei von Beginn an, dass sie im Roberto-Clemente Stadion nicht klein beigeben wollte.

Christian Decher und später Manuel Möller gaben der jungen Mainzer Mannschaft genug Rückendeckung um den Tornados das erste Spiel zu nehmen. Max Boldt und Andreas Lastinger sorgten für das frühe 2:0 der Athletics, trotzdem holten sich Matt Kemps Tornados postwendend die Führung zurück.

Jonathan Wagner und Marius Jelloneck gelangen Double und Single, nach einem Wild Pitch erzielte Jelloneck die erstmalige Führung für sein Team. Erneut glich Boldt im zweiten Inning per Single zum 3:3 aus. Christian Schuler hatte von seinem Trainer das Vertrauen als Starter erhalten, wurde aber bei den Tornados bald durch Jan-Niclas Stöcklin ersetzt.

In Durchgang vier nutzten die aggressiveren Mainzer (10 Hits) einen Fehler von Mannheims Matthias Schmitt zunächst zum 4:3, bevor Kevin Kotowski gar das 5:3 erlief. Die A’s hielten die Führung bis ins neunte Inning, als dem starken Boldt (3 Hits, 2 RBI) per Homesteal das vorentscheidende 6:3 gelang. Zusammen mit Kotowski (3 Hits, 2 Runs) bildeten die beiden das Herzstück des Mainzer Angriffs.

Lennard Stöcklins Double ins Centerfield gegen seinen für die Tornados spielenden Bruder war dann das Sahnehäubchen auf den Auswärtssieg. Für Mainz brachte der eingewechselte Tim Stahlmann die Führung nach Hause. Insgesamt zu wenig Schlagkraft bei denen Gastgebern (6 Hits), die ebenso wie die Mainzer ohne nennenswerte ausländische Unterstützung in der Offensive angetreten waren.

Veröffentlicht in: Report
Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren