Fernduell um Rang eins: Regensburg gegen Mannheim / Heidenheim gegen München-Haar

17. September 2020
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Alexander Schmidt steuerte in dieser Saison bislang vier Homeruns zur gefährlichsten Offensive der Liga aus Regensburg bei (Foto: Rene Thalemann, Instagram: @photosbyrt)

Wer sichert sich die Südmeisterschaft in der verkürzten Saison 2020? Die Buchbinder Legionäre und die Heidenheim Heideköpfe liefern sich bis zum Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Während die Halbfinal-Paarung in der Ben’s Baseball-Bundesliga Süd bereits feststeht, gilt es noch das Heimrecht für die „Best-of-Three“-Serie zu ermitteln. Die Heidenheimer empfangen am Samstag (ab 14 Uhr) die München-Haar Disciples zum Doubleheader. Für die Regensburger geht es am Samstagabend (19:30 Uhr) sowie Sonntagnachmittag (14 Uhr) gegen die Mannheim Tornados. Bereits am Freitag (19 Uhr) sowie am Samstag (14 Uhr) gastieren die Stuttgart Reds bei den Mainz Athletics. Die Tübingen Hawks und die IT sure Falcons Ulm bestreiten ihren abschließenden Doubleheader des Jahres am Samstag (ab 12 Uhr).

Regensburg hat es selbst in der Hand

Keine Blöße haben sich die beiden Spitzenreiter der Südstaffel bisher gegeben. Lediglich im direkten Duell mussten Heidenheim und Regensburg ihre jeweils einzige Niederlage einstecken. Was letztlich der Vorteil der Oberpfälzer ist. Denn aufgrund der Run-Differenz spricht der direkte Vergleich für den fünfmaligen Champion. So hat es das Team von Trainer Tomas Bison am letzten Spieltag selbst in der Hand, als inoffizieller Südmeister mit dem Heimrecht in der Tasche ins Halbfinale zu starten. Dabei läuft der Offensivmotor der Legionäre mit inzwischen 29 Homeruns in zwölf Spielen noch immer auf Hochtouren. Ganz anders sieht es bei den Mannheim Tornados aus. Lediglich auf 3,75 Runs bringt es der Rekordmeister pro Partie. Mit einer Bilanz von 6:6-Siegen stehen die Kurpfälzer auf Rang fünf.

Heidenheim muss auf Ausrutscher hoffen

Der einzige Makel in der Saison der Heideköpfe ist die deutliche Ten-Run-Rule-Niederlage in Spiel eins in Regensburg. Aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs hat der Titelverteidiger Platz eins nicht mehr in der eigenen Hand. Nichtsdestotrotz wollen die Baden-Württemberger gegen die München-Haar Disciples ihre Hausaufgaben machen, um bei einem Ausrutscher der Legionäre da zu sein. So oder so gilt es für den viermaligen Meister mit Schwung in die ebenfalls verkürzten Playoffs zu starten. Die Haarer rangieren mit 5:7-Siegen auf dem sechsten Tabellenplatz. Bei den zwei knappen Niederlagen gegen Regensburg ließen die Münchner zuletzt jedoch wieder ihr Potential aufblitzen.

Mainz kann Stuttgart noch verdrängen

Zum lockeren Auslaufen kommt es auf den anderen beiden Plätzen in der Südliga. Die Mainz Athletics könnten mit einem Doppelerfolg gegen die Stuttgart Reds auf den letzten Drücker noch an den Schwaben vorbeiziehen und Rang drei einnehmen. Die Bad Cannstatter wollen eine bislang gute Saison ihrerseits zu einem sehr guten Abschluss bringen. Um die Ehre und den ersten Saisonsieg geht es für die IT sure Falcons. Die Ulmer könnten im besten Fall sogar noch an den Tübingen Hawks vorbeiklettern. Mit 1:11-Siegen rangiert der Aufsteiger nur einen Erfolg vor den „Falken“.

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren