Heidenheim entscheidet Offensivspektakel für sich

08. Mai 2015
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Saarlouis Hornets
3:15
Stuttgart Reds

Viele Runs bekamen die Zuschauer am Freitagabend zu sehen (Foto: Heidenheim Heideköpfe)

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Die zweitplatzierten Heidenheim Heideköpfe und der Tabellensiebte aus Tübingen lieferten sich im Freitagabendspiel ein wahres Offensivspektakel . Unter ihrem neuen Headcoach Allan Attridge hielten die Gäste aus Tübingen insbesondere am Schlagmal lange Zeit mit und brachten den Vizemeister aus dem Vorjahr zeitweise in arge Bedrängnis. Am Ende setzte sich der Favorit aus Heidenheim aber dennoch durch und verbuchte einen klaren 22:12 Heimsieg.

Die Heidenheimer gingen bereits früh in Führung. Nach einem Single von Simon Gühring erreichte James McOwen im ersten Inning die Ausgangsbase. Aber schon ein Inning später starteten die Hawks ihre erste Rallye an diesem Abend und brachten insgesamt vier Runs nach Hause. Doch die Heidenheimer zeigten sich nicht geschockt. Mit zwei Runs im zweiten und einem weiteren Run im dritten Inning schafften sie schnell den Ausgleich.

Bitter für die Hawks und ihren Starting Pitcher Kyle Waddell wurde es dann zum ersten Mal im vierten Inning. Sieben Runs für die Heidenheimer sorgten für die vermeintliche Vorentscheidung. Aaron Dunsmore, Thomas Di Benedetto und Philip Schulz gelangen dabei jeweils RBI-Singles, Jay Pecci ein RBI-Double. Und wiederum nur ein Inning später bauten die Heideköpfe die Führung nach einem Solo-Homerun von James McOwen gar auf acht Runs aus.

Die Gäste aus Tübingen waren aber keineswegs gewillt, sich kampflos geschlagen zu geben. Mit rekordverdächtigen acht Runs im sechsten Inning, unter anderem nach RBI-Doubles von Clarence Brown und Kyle Waddell, schafften die Hawks den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. Aber die Freude darüber hielt nicht lange an. Nach fünf Runs der Heideköpfe im sechsten und vier im siebten Inning, wurde diese denkwürdige Partie durch die 10-Run-Rule beendet.

Auf Seiten der Heideköpfe sicherte sich Relief Pitcher Patrick Seyfried den Win (1 2/3 IP, 1ER, 2H, 1BB, 3K). Einen ganz schwarzen Tag erwischte dagegen Tübingens Einwechselwerfer Harold Castillo. Er erlaubte in nur 1 1/3 Innings insgesamt 10 Runs, bei fünf Hits und vier Walks. Ein Strikeout gelang ihm nicht. Bereits vor ihm konnte Kyle Waddell die Offensive der Heideköpfe nicht stoppen. Er war in vier Innings für 15 Hits, zwei Walks und 12 Runs (6ER) verantwortlich.

 

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren