Playoffs: Final-Revanche im Halbfinale / Haar und Paderborn ringen um 4. Ticket

28. Juli 2022
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Mit den Bonn Capitals und den Heidenheim Heideköpfen treffen die langjährigen Endspiel-Rivalen in diesem Jahr schon im Halbfinale aufeinander  (Foto: Thomas Schönenborn)

Es weht eine starke Prise Finalluft durch die Bundesliga. Dabei steht an diesem Wochenende nicht das Endspiel, sondern sogar noch das letzte Viertelfinale an. Der Grund dafür: Im ersten Halbfinale treffen sich die Serienfinalisten Heidenheim Heideköpfe und Bonn Capitals. Es ist die Neuauflage der Finalserien der letzten fünf Jahre. Beginnen wird das Duell der beiden Schwergewichte in der Bonner Rheinaue. „Playball!“ ist am Samstag und Sonntag jeweils um 14 Uhr. In der zweiten Playoff-Paarung an diesem Wochenende wird der vierte Halbfinalist gesucht. Diesen ermitteln die München-Haar Disciples und die Untouchables Paderborn am Samstag (16 Uhr) und gegebenenfalls am Sonntag (14 Uhr) an der Pader.

Nach fünf Jahren! Bonn vs. Heidenheim schon im Halbfinale

Im Grunde war es nach dem Abschluss der regulären Saison bereits klar: In 2022 wird es erstmals seit 2016 eine neue Finalpaarung geben. Nun ist der Fall eingetreten und die beiden Topteams der vergangenen fünf Jahre treffen bereits im Halbfinale aufeinander. Die Vorzeichen sind ähnlich wie in den Vorjahren. Nur eben mit einer Ausnahme. Die Bonn Capitals marschierten – wie in der jüngeren Vergangenheit gewohnt – relativ gemütlich durch die Nordstaffel und sicherten sich mit lediglich einer Niederlage am Ende souverän Platz eins. Die Heidenheim Heideköpfe hingegen spielten eine eher durchwachsene Hauptrunde. Lange musste der Titelverteidiger um die Playoff-Teilnahme zittern. In der Endabrechnung sprang letztlich mit sieben Niederlagen Rang zwei heraus.

Bilanz spricht für Heidenheim

Zum Postseason-Start erhielten beide Teams zunächst eine kalte Dusche. Heidenheim wurde von den Hamburg Stealers überrascht und geriet in Spiel eins an den Rand einer Niederlage. Die Heideköpfe rissen jedoch noch im ersten Aufeinandertreffen das Ruder herum und entschieden die Viertelfinal-Serie schlussendlich klar mit 3:0 für sich. Mit noch mehr Gegenwehr mussten sich die Capitals auseinandersetzen. Gegen die Mainz Athletics verlor der Meister von 2018 das erste Duell und musste auch in den beiden darauffolgenden hart um den Erfolg kämpfen. Mit 3:1 ging die Serie schließlich an den Nordmeister. Ein Favorit für die bevorstehende Final-Neuauflage lässt sich schwer ausmachen. Die Bilanz aus den letzten fünf Enspiel-Duellen spricht mit 14:7 für die Baden-Württemberger.

Vorteil Paderborn im Duell gegen Haar

Einen harten Fight lieferten sich die beiden „Nachzügler“ im Rennen um das vierte Halbfinal-Ticket am vergangenen Wochenende. Die aufgrund eines Corona-Ausbruchs in Paderborn vor dem Playoff-Start verschobene Paarung zwischen den Untouchables und den Disciples entpuppte sich wie erwartet als eine völlig offene Begegnung. Beide Kontrahenten boten den Zuschauern in der bayerischen Landeshauptstadt drei spannende Partien. Schließlich reiste Paderborn mit einem 2:1-Vorsprung in der Serie zurück nach Ostwestfalen. Daher hält der sechsmalige Meister vor heimischer Kulisse nun alle Zügel in der Hand. In Spiel vier an der Pader genießen zunächst die Gäste Heimrecht, in einem eventuellen Spiel fünf würde das Nachschlagrecht den U’s zufallen. Auf den Sieger warten im Halbfinale in der kommenden Woche die Guggenberger Legionäre Regensburg.

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren