Runde zwei: Finalserie zieht nach Bonn

01. August 2019
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In den letzten beiden Finalserien zwischen den Heidenheim Heideköpfen und den Bonn Capitals ging es über fünf Spiele jeweils eng zu (Foto: Thomas Schönenborn)

Fällt an diesem Sonntag die Entscheidung? Runde zwei im Finale um die deutsche Baseball-Meisterschaft steht an. Die Heidenheim Heideköpfe und die Bonn Capitals teilten sich am ersten Wochenende auf der Schwäbischen Alb die Siege. In der Rheinaue stehen die Spiele drei und vier an. Am Samstag und Sonntag jeweils ab 14 Uhr duellieren sich die Finalisten der letzten beiden Jahre zum insgesamt 13. und 14. Mal in einem Endspiel. Nach diesem Wochenende könnte der Deutsche Meister feststehen. Ist dies nicht der Fall, kommt es am erst am 17. August zum finalen Showdown.

Bonner Werferriege ist gefragt

Mit einer heftigen Abfuhr begann die Finalserie 2019. Im ersten Aufeinandertreffen kassierte Titelverteidiger Bonn eine derbe 1:17-Klatsche. Ein einseitiges Duell deutete sich an. Doch es kam anders. Einen Tag später revanchierten sich die Rheinländer mit einer konzentrierten Vorstellung und entführten mit 3:0 doch einen Sieg aus Heidenheim. Vor allen Dingen Starting Pitcher Zack Dodson wuchs dabei über sich hinaus. 132 Würfe lang fightete der US-Boy auf dem Werferhügel. Am Ende stand ein Five-Hit-Shutout zu Buche. Der brandgefährlichen Heideköpfe-Offensive, die sich am Vortag noch in einen Rausch geschwungen hatte, war der Zahn gezogen. Vor heimischer Kulisse bedarf es einer ähnlichen Performance der Bonner Werferriege, um sich zum zweiten Mal nach dem Erfolg im Vorjahr zum deutschen Titelträger zu küren.

Heidenheimer Offensive mit zwei Gesichtern

Die Heidenheimer hingegen werden versuchen sich gegen Sascha Koch so zu präsentieren wie in Spiel eins. Nicht einmal zwei Innings schaffte der Starter, ehe Headcoach Alex Derhak die Reißleine ziehen musste. Satte fünf Runs bei sechs Hits, darunter ein Homerun, hatte die Angriffs-Phalanx des Süddritten der regulären Saison dem Nationalmannschaftswerfer eingeschenkt. Den folgenden Einwechselwerfern erging es kaum besser. Vor allem psychologisch wird die Partie am Samstag enorm wichtig, steht doch der Verlierer danach mit dem Rücken zur Wand. Acht der neun Heidenheimer Starter verbuchten mindestens drei Hits. Der erfolgreichste Schlagmann in dieser Kategorie war Ludwig Glaser mit drei Treffern.

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren