Solingen und Paderborn teilen sich den Kuchen – Capitals mit Sweep in Berlin

05. May 2012
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Die Solingen Alligators bleiben Tabellenführer im Norden auch nach dem 7. Spieltag (Foto: Eisenhuth, G.)

Nur drei der vier geplanten Doubleheader im Norden der 1. Baseball-Bundesliga finden statt. Das vierte Matchup zwischen den Dortmund Wanderers und den HSV Stealers wurde schon am Vormittag wegen Regens und der damit verbundenen Unbespielbarkeit des Platzes im Höschpark abgesagt. Bei den anderen drei Duellen waren die meisten Augen auf Paderborn gerichtet.

Dort empfangen die Untouchables Paderborn die Solingen Alligators zum Showdown um Rang eins. Dabei siegten die Gäste dank einem Schlussspurt mit 7:2 in Spiel eins. Dustin Hughes brachte den Alligators die Führung im achten Inning. Vier Runs im neunten Durchgang machten dann alles klar. Nationalmannschaftspitcher Andre Hughes lieferte dabei auch ohne Strikeouts eine gute Leistung ab und ging über die komplette Distanz. Im zweiten Spiel des Tages betrieben die Ostwestfalen Wiedergutmachung für die Pleite. Angetrieben von Brian Fields und Björn Schonlaus Heldentaten mit dem Schläger sicherte sich der Nordmeister beim 7:5 den Split. Trotz der Siegteilung bleiben die Alligators auf Platz eins der Tabelle.

In der Hauptstadt setzten sich unterdessen die Bonn Capitals zweimal glatt mit 9:2 und 10:0 bei den Berlin Sluggers durch. Schon früh im ersten Inning, stellten die Caps in der Auftaktbegegnung mit fünf Runs die Weichen auf Sieg. Vor allem Lennart Weller hatte gut gefrühstückt. Er kam auf fünf Hits – darunter ein Homerun – und vier RBI. In der zweiten Partie reichte den Gästen ein “Big Inning” mit sieben Runs zum ungefährderten Erfolg. Bonns Charley Olson fuhr seinen fünften Saisonsieg ein, Florian Nehring sammelte ebenfalls vier RBI.

Die Cologne Cardinals fertigten die Dohren Wild Farmers auf derem “Feld der Träume” anfangs deutlich mit 17:3 ab. Sie punkteten in sechs der sieben Innings und hatten leichtes Spiel. Marcel Raab und Maurice Wilhelm schlugen Homeruns. Dohrens US-Werfer Mat Keplinger drehte den Spieß jedoch in der Anschlußbegegnung um und schickte beim 6:0-Erfolg seiner Wild Farmers 16 Gegner per Strikeout. Drei Hits von Jeff Rustico waren mehr als genug,  um die Siegteilung zu erreichen.

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren