Stealers verhindern Regensburger Comeback und erzwingen Spiel vier

15. August 2015
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Die Hamburg Stealers punkteten am Samstag nahezu nach Belieben (Foto: Mike Hofmann, www.baselineroad.de)

Die Hamburg Stealers punkteten am Samstag nahezu nach Belieben (Foto: Mike Hofmann, www.baselineroad.de)

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Die Hamburg Stealers überraschten die Buchbinder Legionäre Regensburg in Spiel drei ihres Viertelfinals am Samstagnachmittag in der Armin-Wolf-Arena mit einem 12:10-Sieg und verkürzten in der Best-of-5-Serie auf 1-2. Dabei erarbeiteten sich die Stealers eine zwischenzeitliche 9:0-Führung, die Regensburg im Spielverlauf nahezu aufholen konnte. Doch am Ende jubelten die Hamburger. Spiel vier folgt am Sonntag um 13 Uhr an gleicher Stelle. Eine eventuell fünfte Partie würde direkt im Anschluss ausgetragen. Beide Spiele gibt es im Livestream auf www.sportdeutschland.tv/baseball

Regensburgs Headcoach Ivan Rodriguez setzte anstatt auf Mike Bolsenbroek auf Wolfgang Reitter, Lucas Dickman und Jonathan Eisenhuth als Pitcher auf dem Mound. Diese Taktik ging nicht auf, die Stealers profitierten und erarbeiteten sich eine schnelle Führung. Schon nach vier Innings stand es 5:0 für die Gäste, die die Führung bis Mitte des sechsten Durchgangs auf 9:0 in die Höhe schraubten. In der unteren Hälfte des sechsten Spielabschnitts konnte Regensburg erstmals die Anzeigetafel erreichen und verkürzte auf 4:9. Aber Hamburg punktete in der Folge weiter.

Mit dem Spielstand von 12:8 für die Stealers ging es in die untere Hälfte des neunten Innings und die Buchbinder Legionäre erarbeiteten sich nochmal eine Comebackchance. Sie luden bei keinem Aus die Bases. Ein RBI-Single von Johannes Jung und ein Sacrifice Fly von Chris Zirzlmeier brachten sie auf 10:12 heran. Doch nach einem Walk von Matt Vance, wurde zunächst Eric Harms nach Marcel Jimenez‘ Groundball zu Third Baseman Brehan Murphy an der Homeplate ausgeworfen. Im Anschluss trat Ludwig Glaser an die Platte. Dessen Flyball fing Max Pfeifer im Rightfield und beendete so die Partie.

Bei Hamburg überzeugten Pfeifer, Nathan Poff und Brian Ramirez mit jeweils drei Hits. Starting Pitcher Gregory Hendrix hielt die sonst so starke Regensburger Offensive über fünf Innings gut in Schach, bevor ihm die Luft im sechsten Durchgang ausging und er von Iwan Galkin abgelöst wurde. Dieser überstand einige brenzlige Situationen und konnte die Partie zu Ende bringen.

Christopher Howard und Pascal Amon überquerten jeweils dreimal für die Oberpfälzer die Homeplate. Der kommende Minor Leaguer Amon verbuchte auch drei RBI. Johannes Jung steuerte drei Hits und vier RBI bei. Reitter musste am Ende nach drei Innings, neun Hits, vier Runs (3 ER) und vier Strikeouts die Niederlage hinnehmen. Dickman gab noch acht weitere Runs ab. Eisenhuth übernahm für die letzten beiden Innings.

Für die Stealers war es der erste Sieg in einem Viertelfinale seit 2010, als sie ebenfalls Spiel drei in Regensburg gewinnen konnten.

Veröffentlicht in: Report
Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren