Süden: Gipfeltreffen in Regensburg / Verfolger-Duell in Stuttgart

12. May 2022
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Ein neues Kapitel ihrer Rivalität schlagen die Guggenberger Legionäre und die Heidenheim Heideköpfe am 7. Spieltag in der 1. Bundesliga Süd auf (Foto: Michael Schöberl)

Es ist das Duell in der Südstaffel der letzten Jahre: Seit 2017 stand nur einmal ein anderes Südteam als Regensburg oder Heidenheim im Halbfinale. An diesem Wochenende kommt es erstmals in dieser Saison zum Aufeinandertreffen der beiden Titelanwärter. Am Freitagabend (19 Uhr) eröffnen die Guggenberger Legionäre und die Heidenheim Heideköpfe an der Donau den 7. Spieltag. Die zweite Begegnung findet am Samstag (14 Uhr) statt. Boden gut machen auf das Topduo wollen die Stuttgart Reds bei ihren Heimauftritten gegen die Mainz Athletics. Beginn des Doubleheaders ist am Samstag um 13 Uhr. Desweiteren gastieren die Mannheim Tornados bei den IT sure Falcons in Ulm sowie die Tübingen Hawks bei den München-Haar Disciples in München-Eglfing. „Playball!“ heißt es jeweils ab 12 Uhr.

Siegesserie spricht für Legionäre

Die jüngsten Erinnerungen an die Begegnungen mit den Heidenheimern sind für die Legionäre von schmerzlicher Natur. So schied das Team von Trainer Tomas Bison sowohl 2021 als auch 2020 im Halbfinale gegen den späteren Meister von der Schwäbischen Alb aus. Beide Male musste Spiel fünf in der „Best-of-Five“-Serie entscheiden. Vor dem ersten Aufeinandertreffen in diesem Jahr stehen die Vorzeichen jedoch ein wenig anders. Mit neun Erfolgen in Serie sind die Schwabelweiser so etwas wie das Team der Stunde im Süden. Seit dem Saisonauftakt bei den München-Haar Disciples am 9. April haben die Oberpfälzer keine Partie mehr verloren.

Heidenheim kommt langsam in Fahrt

Nicht ganz so erfreulich ist die Lage momentan bei den Heidenheim Heideköpfen. Der Titelverteidiger kassierte in der laufenden Saison bereits drei Niederlagen. Das sind so viele wie in der kompletten Regular Season 2021. Immerhin arbeitete sich das Team von Manager Klaus Eckle mit zuletzt fünf Siegen in Folge inzwischen auf Rang zwei vor. Mit einer Bilanz von 7:3 liegen die Heidenheimer zwei Siege hinter Regensburg. Der Druck liegt jedoch nach wie vor beim amtierenden Meister. Eine Doppelniederlage könnten sich die Baden-Württemberger im Rennen um die Pole Position wohl nicht mehr erlauben.

Stuttgart will Platz drei weiter festigen

Wie in der Vorsaison in Lauerstellung befinden sich die Stuttgart Reds. Als Dritter liegen die Schwaben mit einem Spiel weniger nur einen Sieg hinter Heidenheim. Zuletzt festigten die Bad Cannstatter mit vier Erfolgen in Folge gegen Mannheim und Ulm ihre Position. Mit Mainz wollen sich die „Roten“ einen weiteren direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze vom Leib halten und gleichzeitig der Nutznießer mit Blick auf des Spitzenduell in Regensburg sein.

Mainz im Playoff-Rennen bereits gefordert

Was für die Mainz Athletics mit einem Sieg in Heidenheim am 2. Spieltag erfreulich begann, entwickelt sich inzwischen zu einem erneut harten Fight um die begehrten Plätze in der Postseason. Nach vier teils deutlichen Niederlagen gegen die Topfavoriten Heidenheim und Regensburg finden sich die Rheinhessen auf dem undankbaren fünften Rang wieder. In Stuttgart sind die Mainzer zu mindestens einem Sieg verdonnert, wenn der zweimalige Meister die Schwaben nicht schon bei Saison-Halbzeit enteilen lassen will.

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren