Zwischenrunde: Großer Showdown in Regensburg / Solingen hat es selbst in der Hand

30. August 2018
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Die Mainz Athletics und die Buchbinder Legionäre liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das zweite Halbfinalticket in der Bundesliga Süd (Foto: Gregor Eisenhuth, www.eisenhuth-photographie.de)

Es ist angerichtet für das große Finale in der Zwischenrunde. Sowohl in der Bundesliga Nord als auch in der Südstaffel liegen der Zweite und der Dritte gleichauf. Das Rennen um die letzten Halbfinalplätze entscheidet sich somit erst am letzten Spieltag. Den ultimativen Showdown gibt es dabei in Regensburg. Am Freitag (19 Uhr) und Samstag (13:30 Uhr) treffen die Buchbinder Legionäre und die Mainz Athletics im direkten Duell um Platz zwei aufeinander. In der Nordliga wollen die Solingen Alligators im Doubleheader am Samstag (ab 12 Uhr) bei den Dohren Wild Farmers den letzten Schritt gehen. Die Untouchables Paderborn müssen am Sonntag (ab 12 Uhr) bei den Bonn Capitals ran. Die vierte Begegnung bestreiten die Heidenheim Heideköpfe und die München-Haar Disciples.

Legionäre mit neuem Coach zum Showdown

Am Mittwochvormittag sendeten die Buchbinder Legionäre die Pressemitteilung an die Öffentlichkeit: Headcoach Kai Gronauer wird die Regensburger im grande finale der Zwischenrunde nicht mehr betreuen. An die Stelle des früheren Solingers rückt der 72-jährige Ex-Major-Leaguer Jack Lind. Ein Paukenschlag, mit dem vor allem zu diesem Zeitpunkt niemand rechnen konnte. Mit fünf Niederlagen in den letzten sechs Partien handelten sich die Oberpfälzer den großen Showdown vor heimischer Kulisse jedenfalls selbst ein. Ob die überraschende Personalentscheidung den erhofften Effekt haben wird, wird sich spätestens am Samstag zeigen.

Mainz will Zwischenrunde krönen

Bei den Mainz Athletics dürfte die Nachricht aus Ostbayern ebenso für Verwunderung gesorgt haben. Anders als beim direkten Konkurrenten um den Playoff-Einzug könnte die Stimmung bei den Rheinhessen momentan besser nicht sein. Sieben der letzten acht Spiele haben die Grün-Gelben für sich entschieden. Zuletzt bewies der zweimalige Meister mit zwei Comeback-Siegen in Haar abermals großartige Moral und tankte weiter Selbstbewusstsein. Um die fulminante Zwischenrunde mit dem Halbfinale zu krönen, benötigen die Mainzer mindestens einen klaren Sieg. Beim Run-Vergleich liegen die A’s mit 34:39 gegenüber den Regensburgern zurück (3:3-Siege).

Direkter Vergleich spricht für Solingen

Durch zwei Heimsiege gegen Paderborn verschafften sich die Solingen Alligators vor zwei Wochen den womöglich entscheidenden Vorteil im Rennen im Platz zwei. Obendrein patzten die Untouchables in der Vorwoche noch gegen Dohren, während die Weyersberger zwei einkalkulierte Pleiten gegen Bonn erlitten. Vor den abschließenden Partien bei den Wild Farmers liegen die Allis somit gleichauf mit den U’s, im Wissen den direkten Vergleich für sich entschieden zu haben. Die Paderborner haben die schwere Aufgabe vor der Brust, die perfekte Saison der Bonn Capitals verhindern zu müssen.

München-Haar ist aus dem Rennen

Im vierten Aufeinandertreffen des Wochenendes zwischen den Heidenheim Heideköpfen und den München-Haar Disciples geht es nur noch um die Statistik. Die Münchner haben nach der Doppelniederlage gegen Mainz keine Chance mehr auf die Playoffs. Zwar liegen die „Jünger“ nur einen Sieg hinter den Rivalen aus Rheinhessen und Regensburg. Der direkte Vergleich spricht aber in beiden Fällen gegen die Oberbayern, so dass auch zwei Siege gegen die Heideköpfe nicht mehr zum Weiterkommen reichen würden. Am Samstag treffen die beiden Teams um 14 Uhr in Heidenheim aufeinander. Am Sonntag (14 Uhr) beschließen die Disciples ihre Saison mit einem Heimspiel.

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Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren