Acht in acht verhelfen Wild Farmers zum Comebacksieg

23. Juni 2013
Teilen:
Twitter Facebook Google+
Solingen Alligators
2:4
2:4
Bonn Capitals

Die Dohren Wild Farmers konnten sich in der Hauptstadt auch in Spiel zwei am Sonntag durchsetzen. Mit 10:4 gewannen sie die Partie gegen die Berlin Sluggers und holten dabei einen 0:3-Rückstand auf. Acht Runs bei zwei Outs im achten Inning machten den Erfolg perfekt. Dohren zieht mit dem Doppelsieg in der Tabelle mit den HSV Stealers gleich. Spiel eins ging mit 5:2 an die Wild Farmers.

Dabei sah die zweite Begegnung des Tages am Kölner Damm in Berlin lange Zeit nach dem ersehnten zweiten Saisonsieg der Sluggers aus. Andrew Jones und Benji Kleiner begrüßten Joe Zrinzo mit aufeinanderfolgenden Triples. RBI-Singles von Parsa Bergengrün und Roland Stiller sorgten noch im ersten Inning für eine 3:0-Führung.

Diese hatte dank eines starken Adam Greenberg bis ins siebte Inning Bestand. Dort konnten die Wild Farmers durch Jannis Wedemeyers RBI-Fielders-Choice den ersten Run auf die Anzeigetafel bringen. Ein RBI-Single von Greenberg in der unteren Hälfte des gleichen Abschnitts stellte aber den alten Abstand wieder her.

Das achte Inning begann dann noch recht gut. Greenberg zwang Dominic Milo ins Flyout und Garret Rogers kassierte das Strikeout für zwei schnelle Outs. Doch mit einem Mal war die bisherige Berliner Souveränität verflogen. Sebastian Jaap schlug einen Groundball zu First Base. Nils Brochwitz unterlief ein Error und die Rallye begann. Dohren witterte die Chance, nutzte weitere Errors und eigene Hits gnadenlos aus. Acht Spieler überquerten schließlich die Platte für Runs und machten aus einem 1:4 ein 9:4. Den Endstand machten die Gäste dann im neunten Inning klar.

Am Ende standen bei den Sluggers acht Errors im Linescore. Thies Brunckhorst und Lars Erhorn erzielten jeweils zwei Runs. Dominic Milo und Jannis Wedemeyer hatten je zwei RBI auf dem Konto. Adam Greenberg stand am Ende mit leeren Händen da. Acht Strikeouts hatte er in 7 2/3 Innings gesammelt. Auf der Gegenseite ging Joe Zrinzo über die volle Distanz und holte sich mit einer für ihn durchschnittlichen Leistung den „Win“.

Veröffentlicht in: Report
Veröffentlich von: Matthias Slovig. Matthias Slovig bei kontaktieren